Hardware, Software und Services

Experton: Green IT wächst bis 2011 um 50 Prozent jährlich

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der deutsche Markt für Green IT wird 2011 ein Volumen von gut 15 Milliarden Euro erreichen. Das haben die Analysten von Experton ausgerechnet. Michael Hammerstein vom Anbieter EMC beobachtet, dass Unternehmen ihren CIOs immer öfter die Energiebilanz der IT in die Zielvereinbarung schreiben.
Michael Hammerstein, Geschäftsführer EMC Deutschland: "Heute wird CIOs die Energiebilanz der IT in die Zielvereinbarung geschrieben."
Michael Hammerstein, Geschäftsführer EMC Deutschland: "Heute wird CIOs die Energiebilanz der IT in die Zielvereinbarung geschrieben."

Green IT - nur ein Hype? Michael Hammerstein glaubt das nicht. "Heute wird CIOs die Energiebilanz der IT in die Zielvereinbarung geschrieben", so der Geschäftsführer von EMC Deutschland. Allerdings gelte das bisher nur für Großkonzerne.

Noch ist der Markt für Green IT in Deutschland klein. Die Analysten von Experton beziffern ihn für das Jahr 2008 auf gerade mal 4,5 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wird er allerdings knapp acht Milliarden erreichen und soll sich bis 2011 auf fast 15 Milliarden Euro steigern. Stimmen die Zahlen, entspricht das einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 51 Prozent.

Experton fasst dabei drei Segmente zusammen: Hardware, Software für energie-effiziente Rechenzentren und Green Service. Zur Hardware merken die Analysten an, dass "alle wesentlichen CPU-Anbieter" in den vergangenen 18 Monaten "deutliche Fortschritte" in punkto Energieverbrauch gemacht hätten.

Mit Blick auf Software für grüne Rechenzentren nennt Experton vor allem Virtualisierungs-Software. Daneben beziehen sich die Autoren der Studie auch auf Tools für das System-Management wie Life Cycle Monitoring und automatisches Provisioning.