Social-Media-Regeln verbessern

Facebook-Verbot für die Katz

11. Februar 2011
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Mitarbeiter missachten Richtlinien für Twitter, Youtube und Co. Sie fordern laut Cisco neue Regeln, die mobiles Arbeiten und Work-Life-Balance berücksichtigen.
Unternehmen regeln durch IT-Richtlinien den Zugriff auf Social-Media-Angebote. Doch Mitarbeiter halten sich zu wenig daran.
Unternehmen regeln durch IT-Richtlinien den Zugriff auf Social-Media-Angebote. Doch Mitarbeiter halten sich zu wenig daran.
Foto: Cisco

Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Mitarbeiter in Unternehmen arbeiten viel von unterwegs oder - teilweise - im Home Office. Dadurch verwischen die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Gleichzeitig verändern neue MedienMedien, wie etwa soziale Netzwerke, die Art der Zusammenarbeit und der Kommunikation. Top-Firmen der Branche Medien

Soziale Netzwerke: Albtraum für die IT

Mitarbeiter gehen davon aus, dass sie die firmeneigenen Endgeräte, sei es ein Desktop, ein Handy oder ein Smartphone, auch für diese Zwecke nutzen können. Für IT-Abteilungen ist das ein Albtraum. Zwar regeln im Schnitt 82 Prozent die Nutzung von Endgeräten sowie den Zugriff auf Web-2.0-Angebote wie FacebookFacebook, Myspace, TwitterTwitter oder Youtube über IT-Policies. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

Firmen schränken vor allem den Zugriff auf Online-Spiele sowie auf Facebook, Myspace Youtube und Twitter ein. Doch auch Blogging oder Instant Messaging werden geregelt.
Firmen schränken vor allem den Zugriff auf Online-Spiele sowie auf Facebook, Myspace Youtube und Twitter ein. Doch auch Blogging oder Instant Messaging werden geregelt.
Foto: Cisco

Doch häufig haben die Endanwender von diesen Richtlinien entweder keine Ahnung oder sie beachten diese zu wenig. Zu diesen Ergebnissen kommt der Netzwerkausrüster Cisco in der Studie "Connected World Report". 47 Prozent der weltweit befragten Mitarbeiter gaben an, dass es entweder keine interne IT-Policy gibt beziehungsweise sie nicht wissen, ob es eine solche gibt. Etwas weniger sind es in Deutschland mit 43 Prozent.

Regeln sind da, um sie zu brechen

Doch was schreiben die IT-Richtlinien den Mitarbeitern genau vor und was verbieten sie? 44 Prozent aller Befragten teilten mit, dass ihnen der Zugriff auf Online-Spiele untersagt ist. 41 Prozent dürfen nicht auf soziale NetzwerkeNetzwerke wie Facebook, Myspace oder Youtube und 35 Prozent nicht auf Twitter zugreifen. Alles zu Netzwerke auf CIO.de