Keine Kooperation mit der NSA

Facebook wehrt sich gegen Vorwürfe von Datenmissbrauch

30. Juli 2013
Facebook ist erneut Befürchtungen von Nutzern entgegen getreten, Daten im großen Stil an US-Geheimdienste weiterzugeben.

"Wir erlauben keinen direkten Zugriff auf unsere Server und wir kommen keinen Massenanfragen nach Daten nach", sagte Erin Egan, die bei FacebookFacebook für den DatenschutzDatenschutz zuständig ist. Das Netzwerk halte sich an alle Gesetze, "und das schließt Europäisches Datenschutzrecht ein", erklärte Egan in einem online übertragenen Gespräch von Facebooks Europasitz in Dublin aus. Alles zu Datenschutz auf CIO.de Alles zu Facebook auf CIO.de

Facebook war im Zusammenhang mit der Spähaffäre um US- und britische Geheimdienste in die Schlagzeilen geraten. Unterlagen von Informant Edward Snowden zufolge arbeitet das US-Netzwerk mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA zusammen. Facebook bestreitet die Darstellung von Snowden nachdrücklich. Gleichzeitig sagte Egan, dass das Netzwerk nicht über alle Details sprechen dürfe, wie etwa über die genaue Anzahl der Geheimdienst-Anfragen. "Diese Dinge fallen unter die Geheimhaltung. Es ist uns per Gesetz nicht erlaubt, diese Informationen zu veröffentlichen." (dpa/rs)

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Themen: Datenschutz und Facebook

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