Titan Aerospace

Facebook will Drohnen-Entwickler kaufen

05. März 2014
Google will Internet-Zugänge in Entwicklungsländern von riesigen Ballons aus anbieten. Facebook schweben dagegen US-Medien zufolge Solar-Drohnen mit der Flügel-Spannweite eines Flugzeugs vor, die jahrelang in der Luft bleiben können.

Facebook will laut Medienberichten den Drohnen-Entwickler Titan Aerospace kaufen, um schnelle Internet-Zugänge in entfernten Gegenden anzubieten. Nach dem Technologieblog "TechCrunch" und dem TV-Sender NBC berichtete dies am Mittwoch auch das "Wall Street Journal".

Die Drohnen von Titan, die noch in der Entwicklung sind, sollen mit Hilfe von Sonnenenergie angetrieben werden. Damit könnten sie fünf Jahre in einer Höhe von etwa 19 Kilometern fliegen. Die Flügel-Spannweite liegt mit knapp 50 Metern in der Dimension einer Boeing 767. Nach Informationen von CNBC soll der Preis für Titan Aerospace bei etwa 60 Millionen Dollar (knapp 44 Mio Euro) liegen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg startete die Initiative Internet.org, die günstige Internet-Verbindungen in Entwicklungsländer bringen will. Netzzugänge über Drohnen könnten dabei eine Alternative für den Aufbau herkömmlicher Infrastruktur sein. GoogleGoogle experimentiert in seinem Projekt Loon für den gleichen Zweck bereits mit riesigen Ballons. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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