Wettbewerb gestartet

Fahrradfreundlichste Arbeitgeber gesucht

21. März 2011
Von Nicolas Zeitler
Wer Radfahren im Betrieb fördert, kann einen Preis gewinnen. Ob Duschen, überdachte Radständer oder Motivationsprogramm - belohnt wird das beste Konzept.
Wer den Preis "Fahrradfreundlichster Arbeitgeber" gewinnen will, sollte ein Gesamtkonzept haben, um Radfahrer zu fördern. Dazu können Einrichtungen wie Duschen und Stellplätze ebenso gehören wie Initiativen, Angestelle zum Radeln zu bewegen. CIO.de ist Medienpartner des Wettbewerbs.
Wer den Preis "Fahrradfreundlichster Arbeitgeber" gewinnen will, sollte ein Gesamtkonzept haben, um Radfahrer zu fördern. Dazu können Einrichtungen wie Duschen und Stellplätze ebenso gehören wie Initiativen, Angestelle zum Radeln zu bewegen. CIO.de ist Medienpartner des Wettbewerbs.
Foto: B.A.U.M.

Auf die morgendliche Dusche zuhause verzichten Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aus Eschborn gern, bevor sie zur Arbeit fahren. Sie genießen die erfrischende Brause stattdessen erst am Firmensitz - nachdem sie dorthin geradelt sind. Der Fahrradförderung hat sich die GIZ schon seit Jahren verschrieben. Voriges Jahr erreichte sie dafür den ersten Platz beim Wettbewerb "Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber" unter den Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Um die Auszeichnung können sich Unternehmen jetzt wieder bewerben.

Zu gewinnen ist unter anderem eine Flotte von zwei bis zehn Fahrrädern - je nach Firmengröße - für sechs Wochen. Ein weiterer Preis ist ein sechsmonatiger Test eines Radverleih-Systems für Mitarbeiter. Ausgeschrieben hat den Wettbewerb zum zweiten Mail der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) mit Sitz in Hamburg. In der 1984 gegründeten Umweltinitiative haben sich rund 500 Firmen von Bahn über Bosch und Siemens Hausgeräte bis Unilever zusammengeschlossen.

Radfahrer-Forum im Intranet

Mit dem Wettbewerb sucht der Verein Arbeitgeber, die ihre Belegschaft mit speziellen Konzepten zum Umstieg aufs Fahrrad bewegen. Beim Vorjahressieger GIZ zählen dazu außer Duschen und Umkleiden auch Spinde und überdachte Fahrradständer. Wie der B.A.U.M. berichtet, kommen mittlerweile so viele GIZ-Mitarbeiter mit dem Rad ins Büro, dass das Unternehmen in der Tiefgarage Autoparkplätze zu Fahrradstellflächen umgewidmet hat.

Im Intranet der GIZ habe sich unterdessen außerdem ein eigener Bereich für die Radler etabliert, berichtete eine Vertreterin auf der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wettbewerb. Radfahrer haben im Unternehmen einen eigenen Ansprechpartner, wie sie weiter sagte. Und: Für den Pannenfall liegen Werkzeug und Flickset parat.