Managed Testing Services

Fatale Folgen durch Softwaretest-Fehler

06. Mai 2010
Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Schon kleinste Softwaretest-Fehler können Projekte scheitern lassen. Doch die interne IT verfügt nicht immer über die Ressourcen, um die Anforderungen ans Software-Testen abzudecken. Was die wichtigen Kriterien bei der Auswahl eines Managed Testing Dienstleisters sind.
Klaus Kilvinger ist Mitglied der Geschäftsleitung der Sogeti Deutschland GmbH.
Klaus Kilvinger ist Mitglied der Geschäftsleitung der Sogeti Deutschland GmbH.

Software-Entwicklung ist in jedem Unternehmen ein heikler Bereich: Anwendungen und Modifikationen müssen mit engen Terminplänen in hoher Qualität bereit gestellt werden. Schon kleinste Fehler können fatale Ergebnisse zeitigen. Ausführliche Tests sind deswegen ein absolutes Muss. Häufig jedoch verfügen die internen IT-Abteilungen nicht über die notwendigen Ressourcen, um die vielfältigen Anforderungen an das Software-Testen abzudecken. Daraus ergeben sich bei der Qualitätssicherung Probleme, die unter Umständen das gesamte Projekt in Frage stellen. Oft anzutreffen sind:

  • Der Softwaretest wird zu spät begonnen.

  • Die Entwickler testen auch auf Ebene der Qualitätssicherung ihre Software selbst.

  • Die Testfälle decken nicht alle zu testenden Funktionalitäten ab.

  • Die Dokumentation ist unvollständig.

  • Die Risiken bei der Inbetriebnahme der Anwendungen sind nicht einschätzbar.

Auch grundlegendere Rechtsnormen wie der DatenschutzDatenschutz spielen beim Softwaretest eine Rolle. Immerhin nutzen laut einer Studie des Unternehmens Micro Focus rund 70 Prozent aller Unternehmen unmaskierte Originaldaten zum Testen ihrer Anwendungen. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Wie problematisch das Testen ist, bestätigt eine Studie von Pierre Audoin Consultants aus dem Jahr 2008: Obwohl rund zwei Drittel der über 1000 befragten IT-Entscheider das Testen als wichtig erachteten, konnte die Mehrheit der Studienteilnehmer weder die Kosten für Tests beziffern noch sagen, wie viele Mitarbeiter im Unternehmen damit befasst sind. Und nur 20 Prozent der IT-Entscheider gaben an, dass bei ihrer Software in den ersten Monaten nach der Auslieferung keine Fehler auftreten.

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