Kampf gegen organisierte Kriminalität

FBI nutzt Hacker-Technologie

05. August 2013
Die amerikanische Bundespolizei FBI nutzt vermehrt Hacker-Software für ihre Ermittlungen. Das berichtete die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf anonyme Regierungsquellen und Gerichtsdokumente.

Nach einem entsprechendem Gerichtsbeschluss infizierten FBI-Beamte gezielt Computer und Handys
durch Emails oder Links mit Spyware, sagte ein Beamter der Zeitung. Normalerweise ist diese Methode zum Ausspähen von Telefon und Internet eher bei kriminellen Hackern bekannt.

Die Ermittler nutzen die Technik dem Bericht zufolge vor allem zur Bekämpfung organisierter Kriminalität, von Kinderpornografie-Ringen und des Terrorismus. Bei Ermittlungen gegen Hacker selbst schrecke das FBI aber vor der Anwendung von Spyware zurück. Man befürchte, das die Hacker dies entdecken und die genutzten Programme veröffentlichen könnten. (dpa/rs)

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