Urteil gegen Uli Hoeneß

FC-Bayern-Internetseite nach Urteilsspruch überlastet

13. März 2014
Das Urteil gegen Uli Hoeneß hat offenbar für einen Ansturm auf die Internetseite des FC Bayern München gesorgt. Die Seite war am Donnerstagnachmittag vorübergehend nicht erreichbar.

Auf der Facebook-Seite des Fußballvereins trugen Nutzer Dutzende Kommentare ein. Die Meinungen gingen auseinander: Während einige die Haftstrafe für Hoeneß wegen Steuerhinterziehung für gerechtfertigt hielten, stellten andere sich hinter den Bayern-Boss.

"Ich hoffe ihr steht zu Uli und lasst ihn nicht hängen", schrieb einer. Viele Nutzer machten Scherze über Hoeneß - etwa, ob er im Gefängnis ein Bundesliga-Abo von Sky haben dürfe. Der Verein selber kommentierte das Urteil auf FacebookFacebook zunächst nicht. Alles zu Facebook auf CIO.de

Auf dem Online-Netzwerk TwitterTwitter liefen innerhalb einer Stunde 23 000 Nachrichten zu Hoeneß ein, zeigen Zahlen des Analysedienstes Topsy. "Ein schlechtes Urteil für Uli Hoeneß, ein gutes für viele Millionen ehrliche Steuerzahler in Deutschland", schrieb der ehemalige Profifußballer Hans Sarpei, der eine große Fangemeinde im Netz hat. Alles zu Twitter auf CIO.de

Das Landgericht München sprach den Präsidenten des FC Bayern München am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in sieben Fällen schuldig und verurteilte Hoeneß zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. (dpa/rs)

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