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Dokumenten-Management

Finanzbranche vernachlässigt Datensicherheit

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mehr als jeder vierte Finanzdienstleister hält die Sicherheit seiner Dokumente heute für schlechter als 2009. Das ergab eine Studie im Auftrag von Ricoh.
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Fast 1,7 Millionen Treffer spuckt GoogleGoogle aus, wenn man nach Dokumenten-Management sucht. Das heißt allerdings nicht, Dokumenten-Management sei etabliert, wie eine Studie im Auftrag von Ricoh nahelegt. Alles zu Google auf CIO.de

Der Anbieter hat mehrere Branchen befragt, darunter auch die Finanzbranche. Die Unternehmen sollten die Sicherheit ihrer Dokumente einschätzen und mit der Situation des Jahres 2009 vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Wunsch und Wirklichkeit auseinander klaffen.

So haben zwar 63 Prozent der Studienteilnehmer Management-Ziele für das Dokumentenrisiko festgelegt, in der Praxis schlägt sich das aber nicht nieder. Denn noch nicht einmal jeder zweite Befragte (47 Prozent) gibt an, die Lage habe sich verglichen mit 2009 verbessert. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) spricht sogar von einer Verschlechterung.

Lediglich jeder Dritte erklärt, er könne den Zugang zu den Dokumenten vollständig überprüfen - zwei Drittel können es also nicht. "Das bedeutet, dass die Mehrheit der Finanzdienstleister keine Kontrolle darüber hat, wer möglicherweise auf potenziell vertrauliche Informationen zugreifen kann", kommentieren die Studienautoren.