Kein Vertrauen in Systemintegratoren

Firmen forcieren Outsourcing bei der Kommunikation

16. Juli 2004
Von Thomas Zeller
Europäische Unternehmen setzen verstärkt auf das Outsourcing ihrer unternehmensweiten Kommunikationsinfrastruktur. Das geht aus einer Befragung des Netzwerkanbieters Equant hervor. Danach will mehr als die Hälfte der Firmen innerhalb der kommenden zwölf bis 18 Monate diesen Bereich komplett oder zumindest teilweise an einen Dienstleister auslagern.

Als Argumente für das OutsourcingOutsourcing der Kommunikationsinfrastruktur führen die Firmen an, dass sie damit Kosten senken und ihre NetzwerkeNetzwerke konsolidieren könnten. Für 45 Prozent der Befragten gehören diese Aspekte zu den größten Herausforderungen in den kommenden zwölf Monaten. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Drei von vier Firmen haben kein Problem damit, die Voice- und Datennetzwerkstruktur in die Hände eines Dritten zu legen. Allerdings ziehen 85 Prozent der Unternehmen bei diesem Outsourcing-Projekt einen Kommunikationsdienstleister als Partner vor. Nur 13 Prozent würden einen Systemintegrator wählen.

Präferenzen beim Outsourcing
Präferenzen beim Outsourcing

Für die Untersuchung befragte Equant 70 IT-Direktoren europäischer multinationaler Organisationen.

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