Implementierung wichtiger als Beratung

Firmen machen sich fit für Business Intelligence

30. April 2008
Von Alexander Galdy
Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland will sich in den kommenden zwei Jahren verstärkt um seine Fitness in Sachen Business Intelligence (BI) kümmern. Wie eine Umfrage des Beraters Actinium Consulting ergab, sollen dabei externe Kompetenzen vor allem für die Implementierung und Strategieentwicklung in Anspruch genommen werden. Coaching ist dagegen nicht so wichtig.
Investieren in BI: für die meisten Unternehmen steht das in den kommenden zwei Jahren auf der Agenda.
Investieren in BI: für die meisten Unternehmen steht das in den kommenden zwei Jahren auf der Agenda.

So beabsichtigen 57 Prozent der befragten Firmen, bis Ende 2009 in die bestehende oder eine neue BI-Infrastruktur zu investieren. Weitere 19 Prozent haben hierzu keine Entscheidung getroffen, während BI in der Prioritätenliste von einem Viertel der Unternehmen noch nicht auftaucht.

Klar an erster Position steht die Unterstützung bei der Implementierung.
Klar an erster Position steht die Unterstützung bei der Implementierung.

Auf die Frage, mit welchen externen Fach-Ressourcen die Betriebe zu mehr BI-Fitness gelangen wollen, steht mit 44 Prozent auf Platz Eins die Unterstützung bei den Implementierungs-Projekten. An zweiter Stelle rangiert die Beratung zur Entwicklung von BI-Strategien mit 39 Prozent.

Ein Drittel der Befragten will außerdem auf fachlichen Rat bei der Evaluierung der BI-Tools zurückgreifen. Der Bedarf an einem Coaching bei StrategienStrategien oder Projekten scheint dagegen bei den Anwendern deutlich geringer zu sein. Nur 28 Prozent der Firmen wollen sich auf diese Weise durch die BI-Vorhaben führen lassen. Alles zu Strategien auf CIO.de

Ähnlich viele der befragten Unternehmen wollen mit einer Potenzial-Analyse beginnen, um zu einem objektiven Status ihrer individuellen Bedingungen mit verlässlichen Handlungsempfehlungen zu gelangen: hier sind es 24 Prozent der Firmen.