Gute Marktaussichten für Web Application Firewalls

Firmen wollen sichere Web-Anwendungen

03. Mai 2006
Von Tanja Wolff
Die meisten Internet-Anwendungen weisen gravierende Schwachstellen auf. Aus diesem Grund sollten Firmen ihre Web-Applikationen mit so genannten Webshields besser schützen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Frost & Sullivan.
Der Markt für Web Application Firewalls wird bis 2011 weiter wachsen.
Der Markt für Web Application Firewalls wird bis 2011 weiter wachsen.

Firmen setzen auf zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, um ihre Netzwerke vor Angriffen und anderen Gefahren zu schützen. Dabei fehlt es bei den traditionellen Sicherheitssystemen häufig an einem ausreichenden Schutz für Web-Anwendungen. Weil Hacker gerne solche Achillesfersen ausnutzen, sollten die Applikationen durch eine entsprechende Web Application Firewall (WAF) geschützt werden.

Die Technologie ermöglicht einen stärkeren internen DatenschutzDatenschutz und gewährleistet als einzig verfügbare Methode die Sicherheit von Internet-Anwendungen. Bisher setzen die meisten Unternehmen zum Schutz ihrer NetzwerkeNetzwerke das Open-System-Interconnection-Reference (OSI) –Modell ein. Es deckt sieben verschiedene Ebenen ab, wobei die siebte sichere Datenübertragung, E-Mail-Verkehr und Remote-Log-In ermöglicht. Alles zu Datenschutz auf CIO.de Alles zu Netzwerke auf CIO.de

"Die traditionelle Netzwerksicherung schützt allein die unteren Stufen des OSI-Modells und ist daher für den Schutz kommerzieller Internet-Anwendungen unbrauchbar", sagt Jose Lopez, Analyst bei Frost & Sullivan.

Mit Sicherheit nicht umsonst

Laut der Untersuchung ist der Einsatz von Web Application Firewalls nicht gerade günstig. Große Unternehmen können sich solche Investitionen zwar leisten, gleichzeitig wissen sie aber auch, dass es sich lohnt in den Schutz ihrer Applikationen und der darin enthaltenen Informationen zu investieren. Viele mittelständische Firmen scheuen dagegen die hohen Kosten.