Konfiguration auf Entwicklungen der nächsten Jahre ausrichten

Firmenrechner müssen Vista-fit sein

22. Januar 2008
Von Nicolas Zeitler
Firmen müssen bei der Neuanschaffung von Computern jetzt die Anforderungen von Windows Vista beachten. Auch Rechner, die zunächst unter einem anderen Betriebssystem laufen, sollten Vista-fit sein. Schließlich dürften viele Unternehmen in der nächsten Zeit auf das neue System migrieren. Darauf weisen die Marktforscher von Gartner hin.

Obwohl Vista schon seit Anfang 2007 auf dem Markt ist, erwarten die Analysten von Gartner, dass Firmen das neue Betriebssystem in nennenswertem Umfang nicht vor Mitte 2008 einsetzen werden. Die meisten Desktop-PCs, die 2006 oder auch noch im ersten Halbjahr von 2007 in Betrieb genommen wurden, werden der Einschätzung von Gartner zufolge nicht auf Vista upgegradet werden.

Anders wird es wahrscheinlich bei den Rechnern aussehen, die Unternehmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres kaufen. Sie werden in den meisten Fällen entweder von Beginn an mit Vista betrieben oder im Laufe ihres Einsatzes auf das System umgestellt werden. Firmen, die auf Vista migrieren wollen oder es für wahrscheinlich halten, dass neu gekaufte Computer bald mit dem neuen System arbeiten werden, müssen deshalb auf die richtige Konfiguration der Geräte achten.

Zu beachten sind dabei Ausstattungsmerkmale wie ein DVD-Laufwerk. Ein Rechner, der im Laufe seines Einsatzes umgerüstet werden soll, muss ein solches besitzen. Denn Vista wird nur auf DVD ausgeliefert, wie Gartner betont. Eine spezielle Speicherkonfiguration sollte einrichten, wer die zusätzliche Vista-Oberfläche "Windows Aero" nutzen möchte. Der Speicher sollte in diesem Fall aus zwei gleichen Modulen bestehen. In Erwägung ziehen sollte man dabei auch gleich, ob der Speicher möglicherweise in Bälde erweitert werden muss. Um den Speicher ebenfalls mit paarig angeordneten Modulen zu erweitern, müssen entsprechend viele Steckplätze vorhanden sein.

Wichtigster Prozessor-Hersteller ist nach Ansicht von Gartner weiterhin Intel. Die Analysten empfehlen für Desktop-Computer denn auch Intel-Prozessoren vom Typ Core2Duo E6550 - alternativ allerdings auch AMD Athlon 64 X2 4800. Für die Intel-Konfiguration sind laut Gartner Chips vom Typ Intel Q33 oder Q35 zu empfehlen, bei AMD-Konfiguration ATI oder Nvidia. Als Speichergröße werden zwei Gigabyte (GB) DDR2 vorgeschlagen. Die Festplatte sollte zwischen 80 und 120 GB groß sein. Zur Ausstattung sollten zudem Flachbildschirme mit 17 Zoll Durchmesser oder 19 Zoll Breitbildformat gehören. Vier USB-Schnittstellen hinten am Rechner und zwei vorne gehören ebenfalls zur Standard-Ausstattung. Für eine derartige Konfiguration müssen Firmen zwischen 800 und 1.300 Dollar auf den Tisch blättern.