Strategien


Gründe fürs Social Business

Forrester: Die Aufgaben des Social CIO

11. Oktober 2012
Bettina Dobe ist freie Journalistin aus München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media-Themen spezialisiert. Sie arbeitet für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland.
Schneller Informationen und Experten finden sowie effizienter arbeiten. "Social Business" ist laut einer Forrester-Studie die Lösung. Zeit für den Social CIO.

Je schneller und freier Informationen im Unternehmen fließen, desto erfolgreicher ist es. Der Schlüssel dazu heißt "Social Business" ohne Informationsbarrieren und mit Social MediaSocial Media. Analyst TJ Keitt schaute sich in einer Studie für Forrester an, wie CIOs ihr Unternehmen zu einem "Social Business" machen. Dafür befragte Forrester 20 Unternehmen, wie etwa IBMIBM, SAPSAP und OracleOracle. Keitt legt klar die Ziele fest: Die Zeit des Social CIO ist gekommen. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

Diese Trends beeinflussen die IT: Die Service-Gesellschaft, mehr IT-Jobs, Globalisierung und Technologie-affine Kunden.
Diese Trends beeinflussen die IT: Die Service-Gesellschaft, mehr IT-Jobs, Globalisierung und Technologie-affine Kunden.
Foto: Forrester

Keitt identifiziert Trends, die Unternehmen und deren IT beeinflussen: Kunden wollen nicht mehr nur das Produkt allein, vielmehr spricht sie eine Mischung aus Produkt und Service an. Firmen wie AppleApple und DellDell haben das schon erkannt, andere Unternehmen hinken noch hinterher. Das bedeutet aber auch, dass serviceorientierte Produkte zu einem Großteil vom Engagement der Mitarbeiter abhängen. Um Kunden eine möglichst individuelle Erfahrung zu garantieren, braucht es aber eben auch möglichst individuelle Arbeitsplätze. CIOs sollten also in Zukunft Mitarbeiter stärker einbinden, um Kundenwünsche zu erfüllen. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Dell auf CIO.de

Extranet und E-Mail sind zu sperrig

Von abgeschotteten Systemen müssen sich Firmen in Zukunft verabschieden, glaubt Keitt. Stattdessen muss der Zugriff von Externen auf bestimmte unternehmensinterne Informationen erleichtert werden. Nur so können Firmen schneller und effektiver zusammen arbeiten. "Das hängt auch mit sperrigen Kommunikationssystemen zusammen, wie etwa Extranet oder E-Mail", sagt Keitt. Und nicht nur an langsamen Prozessen kann es in der Wertschöpfungskette haken. Brauchen Mitarbeiter zu lange, um an Informationen zu kommen, liegt das oft am System.

Google, Wikipedia und FacebookFacebook ermöglichen es, schnell Informationen und Personen zu finden. Doch innerhalb von Firmen ist das schwer. "66 Prozent der US-amerikanische Information Worker finden es schwierig, relevante Informationen in unternehmensinternen Quellen zu finden", so die Studie. Das wirkt sich direkt auf den Unternehmenserfolg aus. Alles zu Facebook auf CIO.de

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