Monetarisierung, Baby

Fotodienst Pinterest führt Kaufen-Knopf ein

03. Juni 2015
Der Fotodienst Pinterest will zu einer Einkaufsplattform werden.

Mit Hilfe eines blauen "Kaufen"-Buttons sollen Unternehmen die Möglichkeit bekommen, ihre Artikel direkt in der Pinterest-App zu verkaufen. Bei Pinterest können Nutzer Bilder sammeln und nach Themen sortiert speichern. Beliebte Bereiche sind Mode, Reisen oder Ideen zur Inneneinrichtung. Das Startup sieht sich selbst als "visuelle Suchmaschine".

In der Pinterest-App kann man künftig auch gleich bestellen.
In der Pinterest-App kann man künftig auch gleich bestellen.
Foto: Pinterest

Bei der Kauffunktion sollen Nutzer unter anderem über den Dienst AppleApple Pay bezahlen können, wie Pinterest am späten Dienstag ankündigte. Der Service soll zunächst in den USA verfügbar sein sowie vorerst nur auf Apples iPhones und iPads. Versionen für Geräte mit dem Google-System AndroidAndroid und PCs sollen in Kürze folgen. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Apple auf CIO.de

Unter den ersten Partnern sind die großen Kaufhausketten Macy's, Nordstrom und Neiman Marcus sowie weitere Shops, die im Backend mit Demandware (Stephan Schambach, remember?) oder Shopify arbeiten. Zum Start dürften rund zwei Millionen Artikel verfügbar sein, sagte Pinterest-Chef Ben Silbermann der "Financial Times". (dpa/tc)

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