Französische Nationalversammlung

Frankreich will Buchläden vor Online-Angeboten schützen

04. Oktober 2013
Mit seltener Einstimmigkeit hat die französische Nationalversammlung am Donnerstag für ein Gesetz zum Schutz traditioneller Buchläden vor Internet-Händlern votiert.

Damit soll es Online-Riesen wie AmazonAmazon künftig verboten sein, im Preis bereits maximal herabgesetzte Bücher umsonst zu versenden. Im Rahmen der französischen Preisbindung dürfen Bücher um bis zu fünf Prozent billiger verkauft werden. Darin muss künftig ein möglicher Gratisversand bereits enthalten sein. Alles zu Amazon auf CIO.de

Abgeordnete von regierenden Sozialisten wie oppositionellen Konservativen sehen in der Praxis von Online-Anbietern "Dumping"-Angebote. Wie Kulturministerin Aurélie Filippetti fürchten sie um den Bestand der rund 3.500 Buchhändler in Frankreich. Amazon bezeichnete die Entscheidung, die noch vom französischen Senat bestätigte werden muss, in einer ersten Reaktion als "Diskriminierung der Verbraucher im Internet". (dpa/rs)

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