Risiko

Front gegen Flash Player nach Sicherheitslücken

15. Juli 2015
Nach neuerlicher Häufung gefährlicher Sicherheitslücken hat sich die Kritik an der immer noch populären Multimedia-Software von Adobe verschärft.

Die Macher des Webbrowsers Firefox blockierten die Ausführung von Flash am Dienstag vorläufig standardmäßig. Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos rief den Flash-Anbieter Adobe auf, die Software ganz aufzugeben. Flash wird im Web sehr oft für die Darstellung von Video-Inhalten eingesetzt, die Software wird aber schon lange als fehleranfällig kritisiert. Da immer neue Schwachstellen entdeckt werden, muss sie häufig aktualisiert werden - in neueren Versionen der Browser Chrome und Internet Explorer erledigen das Google (automatisch im Hintergrund) und Microsoft (via Windows Update).

In den vergangenen Tagen gab es aber eine außergewöhnliche Serie mit drei Sicherheitslücken. Grund ist der Hacker-Angriff auf den italienischen Überwachungssoftware-Anbieter Hacking Team. Dabei gerieten auch Informationen über bisher unbekannte Flash-Schwachstellen in Umlauf, auf denen die Firma ihre Überwachungsprogramme für Sicherheitsbehörden aufbaute. Adobe veröffentlichte am Dienstag das nächste Flash-Update, das bisher bekanntgewordene Sicherheitslücken stopfen soll. (dpa/tc)

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