Analysten-Kolumne

Fünf Anzeichen für eine nicht ausreichende Katastrophenfallvorsorge

26.03.2008
Von Rüdiger Krojnewski

Treffen obige Kriterien ganz oder teilweise in ihrem Unternehmen zu, so sollte die Unternehmensleitung eine Erklärung der tatsächlichen Situation in diesen Bereichen abfragen. Für den ungünstigsten Fall, dass es keine zugeordnete Verantwortung gibt, sollte die Unternehmensleitung ebendiese als erstes zuweisen und anschließend die Projektplanung für die Einführung eines K-Fall Konzeptes anstoßen. Für den Aufbau eines K-Fall-Konzeptes steht seit 2006 der Britische Standard 25999 zur Verfügung, ein Standard, welcher die Anforderungen an die Sicherstellung des kontinuierlichen Geschäftsbetriebs spezifiziert. Er ist sicherlich heute der beste Startpunkt für diejenigen, die ihr K-Fall-Konzept aufbauen oder überarbeiten wollen. Die Planung für und der Schutz vor der Katastrophe sind eben keine Aktivitäten für einmalige Geisterjäger, sondern andauernde und sorgfältige Prozesse, welche in den Alltag integriert sein sollten.

Rüdiger Krojnewski ist Principal Consultant bei Forrester Research.

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