Vermeiden Sie Vortragsfehler

Fünf garantierte Powerpoint-Langweiler

25. September 2009
Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Präsentationen gestaltet man heute mit Powerpoint. Jeder, der bereits Konferenzen besuchen durfte, weiß aus Erfahrung, wie langweilig die Folien sein können.

Carmine Gallo, Präsentationsexperte und Buchautor aus den USA, hat der CW-Schwesterpublikation cio.com fünf Wege gezeigt, wie Redner garantiert ihre Powerpoint-Präsentationen ruinieren und das Auditorium zum gähnen bringen. Das Rezept für engagierte und lebhafte Vorträge ist laut Gallo übrigens ganz einfach: "Gute Sprecher haben einfach mehr Übung als durchschnittliche Redner." Hier finden Sie die typischen Fehler langweiliger Redner und Tipps, sie zu vermeiden.

Lange Monologe vermeiden

"Niemand ist so interessiert, wie sie vielleicht glauben", betont Gallo. Die meisten Zuhörer schalten nach etwa zehn Minuten ab. Die Zeit variiert ein wenig je nach Interessenslage. Eine Präsentation sollte nicht länger als 20 Minuten sein. "Die großen Reden von John F. Kennedy und Barack Obama, die die Nation wachgerüttelt haben, waren kürzer als 20 Minuten", berichtet Gallo. "Brauchen wir wirklich zwei Stunden, um zum Punkt zu kommen?"

Gallos Tipp: Schaffen Sie es nicht, sämtliche Informationen in einen zehnminütigen Beitrag unterzubringen, gliedern Sie die Präsentation in zehn Häppchen von jeweils einer Minute. "Nach jeder Einheit müssen Sie das Auditorium mit etwas Neuem fesseln - aber ohne Folien." Helfen können Videos, Demonstrationen oder ein Wechsel des Sprechers. Wichtig ist eine unterhaltsame Unterbrechung.

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