Datenschutz

Fünf To-Dos für die Zukunft

02. September 2011
Von Elke Senger-Wiechers
IT-Trends wie Cloud Computing und Locations Based Services, aber auch regulatorische Veränderungen fordern einen anderen Umgang mit den gesammelten Daten. Für viele Unternehmen heißt das: Datenschutzrichtlinien überprüfen.
Neue Technologien machen es notwendig, die Datenschutzrichtlinien zu überdenken.
Neue Technologien machen es notwendig, die Datenschutzrichtlinien zu überdenken.
Foto: Dustin Lyson - Fotolia.com

Die US-amerikanische IT-Beratung Gartner sieht in ihrem aktuellen Report "Top Five Issues and Research Agenda, 2011 to 2012: The Privacy Officer" sogar die Hälfte aller Unternehmen gezwungen bis Ende 2012 ihre Datenschutzrichtlinien zu überarbeiten. Die Autoren haben fünf Themen herausgearbeitet, die die Arbeit der Datenschutzbeauftragten in den nächsten beiden Jahren maßgeblich bestimmen werden:

1. Sicherheitslücken
Sicherheitslücken bleiben weiterhin ein Hauptproblem und stehen daher auch in Zukunft ganz oben auf der To-Do-Liste. Da ihnen aber relativ einfach zu begegnen sei, sollte das Thema nicht mehr als zehn Prozent der Arbeitszeit des Datenschutzbeauftragten in Anspruch nehmen.

2. Location Based Services
Egal ob GPS-System, Funkmasten oder Informationen über Wireless Access Points - die neuen Geo-Dienste nutzen persönliche Informationen in noch nie dagewesener Weise, daher ist der Umgang damit auch besonders sensibel. Viele Unternehmen nützten die Daten zwar noch nicht, sondern seien erst im Sammelstadium. Noch hätten sie keinen klaren Plan, was sie damit anfangen wollten, so Gartner. Aber gerade das verstoße gegen ein fundamentales Persönlichkeitsrecht: Daten dürften nur für den Zweck gesammelt werden, für den sie tatsächlich auch benötigt werden.

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