Die Dienstwagen der IT-Branche

Für den Chef einen Audi A6

19. Dezember 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Vorstandssprecher in der IT-Branche erhalten grundsätzlich einen Dienstwagen. Die Gefährte reichen vom Audi A6 über Ford und Renault bis zum Volvo.
Wer in der IT-Branche welchen Dienstwagen fährt laut Kienbaum
Wer in der IT-Branche welchen Dienstwagen fährt laut Kienbaum
Foto: Kienbaum

Beim DienstwagenDienstwagen gilt ein ungeschriebenes Gesetz: "Firmenwagen werden in der Regel umso häufiger vergeben, je höher ein Mitarbeiter in der Hierarchie angesiedelt ist." Das berichtet der Management-Berater Kienbaum, Gummersbach, in seiner Vergütungsstudie 2011/12 für Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche. Kienbaum hat dafür Daten von 3.577 Positionen aus 254 Unternehmen ausgewertet. Alles zu Dienstwagen auf CIO.de

Das heißt in Zahlen: 100 Prozent aller Vorsitzenden/Sprecher der Geschäftsführung eines IT-Unternehmens bekommen einen Dienstwagen hingestellt. Unter den Marketing-Referenten sind es vier Prozent, also jeder Fünfundzwanzigste.

Einige Positionen, die dazwischen liegen, sind IT-Leiter (65 Prozent erhalten einen Firmenwagen), Gruppen-/Teamleiter (40 Prozent) und Produktmanager (24 Prozent). Unter den Controllern in der IT-Branche bekommen 19 Prozent ein Dienstfahrzeug, unter den IT-User-Helpdesk-Spezialisten immerhin sechs Prozent.

Die Hierarchie muss stimmen

Kienbaum hat sich angesehen, um was für Autos es sich dabei handelt. Auch hier zeigen sich Hierarchie-bedingte Unterschiede. So darf es für den Geschäftsführer ein Audi A6 sein (31 Prozent), ein Mercedes der E-Klasse (28 Prozent) oder ein BMW der 5er-Reihe (23 Prozent). Die verbleibenden 18 Prozent fahren VW (Passat, Touareg) oder Volvo, Renault und Ford.