Die Dienstwagen der IT-Branche

Für den Chef einen Audi A6

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Vorstandssprecher in der IT-Branche erhalten grundsätzlich einen Dienstwagen. Die Gefährte reichen vom Audi A6 über Ford und Renault bis zum Volvo.
Wer in der IT-Branche welchen Dienstwagen fährt laut Kienbaum
Wer in der IT-Branche welchen Dienstwagen fährt laut Kienbaum
Foto: Kienbaum

Beim DienstwagenDienstwagen gilt ein ungeschriebenes Gesetz: "Firmenwagen werden in der Regel umso häufiger vergeben, je höher ein Mitarbeiter in der Hierarchie angesiedelt ist." Das berichtet der Management-Berater Kienbaum, Gummersbach, in seiner Vergütungsstudie 2011/12 für Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche. Kienbaum hat dafür Daten von 3.577 Positionen aus 254 Unternehmen ausgewertet. Alles zu Dienstwagen auf CIO.de

Das heißt in Zahlen: 100 Prozent aller Vorsitzenden/Sprecher der Geschäftsführung eines IT-Unternehmens bekommen einen Dienstwagen hingestellt. Unter den Marketing-Referenten sind es vier Prozent, also jeder Fünfundzwanzigste.

Einige Positionen, die dazwischen liegen, sind IT-Leiter (65 Prozent erhalten einen Firmenwagen), Gruppen-/Teamleiter (40 Prozent) und Produktmanager (24 Prozent). Unter den Controllern in der IT-Branche bekommen 19 Prozent ein Dienstfahrzeug, unter den IT-User-Helpdesk-Spezialisten immerhin sechs Prozent.

Die Hierarchie muss stimmen

Kienbaum hat sich angesehen, um was für Autos es sich dabei handelt. Auch hier zeigen sich Hierarchie-bedingte Unterschiede. So darf es für den Geschäftsführer ein Audi A6 sein (31 Prozent), ein Mercedes der E-Klasse (28 Prozent) oder ein BMW der 5er-Reihe (23 Prozent). Die verbleibenden 18 Prozent fahren VW (Passat, Touareg) oder Volvo, Renault und Ford.

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