Daten und Informationen einheitlich zusammenführen

Fundierte Entscheidungen in Echtzeit

19. November 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Die in Data Warehouses gespeicherten Datenbestände steigen kontinuierlich. Der Geschäftserfolg von Unternehmen hängt künftig maßgeblich davon ab, Daten blitzschnell zu analysieren, mit betrieblichen Prozessen zu verknüpfen, und daraus marktrelevantes Wissen zu extrahieren. Ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist die Verfügbarkeit von Systemen, die einen kontinuierlichen Zugriff auf Daten sicherstellen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie.
Das Volumen der in einem Data Warehouse gespeicherten Datenbestände steigt kontinuierlich.
Das Volumen der in einem Data Warehouse gespeicherten Datenbestände steigt kontinuierlich.

Data Warehouses spielen eine zunehmend wichtigere Rolle, denn durch die Zusammenführung von Daten aus verteilten Systemen erhalten Unternehmen weitreichende Einblicke in ihre Geschäftsabläufe. Mehr als 80 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Firmen bereits ein Data Warehouse einsetzen.

Datenmenge steigt rasant

Dabei steigt die Datenmenge, die Unternehmen in einem Data Warehouse speichern rasant. Nahezu die Hälfte der Befragten verzeichnet ein jährliches Wachstum zwischen zehn und 50 Prozent. Bei mehr als 25 Prozent der Umfrageteilnehmer enthält das Data Warehouse einen Datenbestand mit einem Volumen zwischen einem und fünf Terabyte. Und ein Fünftel speichert sogar mehr als fünf Terabyte in ihrem Data Warehouse.

Ein zentrales Data Repository, das nur von speziell ausgebildeten Analysten für Auswertungen genutzt werden kann, genügt dabei den aktuellen Anforderungen nicht mehr. Unternehmen wollen und müssen Business-Intelligence-Funktionen heute einer großen Zahl von Mitarbeitern und Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen, um so potenzielle Wettbewerbsvorteile besser nutzen zu können.

Schneller Zugriff, schnelle Auswertungen

Mitarbeiter benötigen zudem den Echtzeitzugriff auf wichtige Unternehmens-Informationen, um ihre tägliche Arbeit effizient und sicher zu erledigen. Zum Beispiel brauchen Management und Controlling tagesaktuelle Finanzkennzahlen, der Vertriebsleiter hingegen muss wissen, wo sich welche Produkte am besten verkaufen. Nur so lassen sich fundierte Entscheidungen schnell fällen.

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