Magic Quadrant

Gartner: 14 Netzwerk-Dienstleister analysiert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Qualität europäischer Netzwerkbetreiber sinkt. Das beobachtet Gartner. Die Analysten haben sich 14 Dienstleister angesehen. Visionäre gibt es demnach keine.
Wie Gartner den Markt Pan-Europäischer Netzwerk-Dienstleister sieht.
Wie Gartner den Markt Pan-Europäischer Netzwerk-Dienstleister sieht.
Foto: Gartner

Glaubt man dem US-Marktforscher Gartner, können europäische CIOs in Sachen Netzwerk-Dienstleister in den kommenden Jahren wenig Überraschendes erwarten. Die Analysten sehen keine Visionäre in der Branche. So steht es im "Magic Quadrant for Pan-European Network Service Providers" von Gartner.

14 Anbieter haben die Marktforscher unter die Lupe genommen, um sie in die Kategorien Führer, Herausforderer, Nischenanbieter und Visionäre einzuteilen. Sieben der vierzehn tummeln sich im Bereich der Führer. Das Feld der Visionäre ist dagegen leer.

Die Unternehmen bieten WAN-Services, Voice Services und Internet-Services wie Managed VPN-Angebote. Sie operieren europaweit, das heißt in dieser Studie konkret: Sie müssen Kunden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien sowie mindestens einem weiteren europäischen Land haben.

Gartner bildet die Anbieter auf zwei Achsen ab. Die eine bezeichnet Strategie, Ziele und Visionen des Unternehmens ("Completeness of Vision"). Hier spielen zum Beispiel auch das Geschäftsmodell und die Innovationsfähigkeit eine Rolle. Die andere stellt dar, wie gut die Firmen ihre Ziele in der Praxis umsetzen ("Ability to Execute"). Dabei geht es nicht nur um die Produkte und Services, sondern etwa auch um das Kundenbindungs-Management.

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