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Ratschläge für CIOs

Gartner: Die Probleme bei In-Memory

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.
Gut jedes dritte größere Unternehmen wird bis Ende 2015 In-Memory Computing eingeführt haben. Das IT-Team wird sich über die komplexe und schwer integrierbare Technologie nicht freuen, prophezeit der US-Marktforscher Gartner.
Massimo Pezzini, Vice President und Fellow bei Gartner, erwartet, dass sich In-Memory Computing durchsetzt - was für CIOs nicht einfach wird.
Massimo Pezzini, Vice President und Fellow bei Gartner, erwartet, dass sich In-Memory Computing durchsetzt - was für CIOs nicht einfach wird.
Foto: Gartner

Die Vorteile von In-Memory Computing (IMC) hält der US-Marktforscher Gartner für überzeugend. Schneller, flexibler, kostengünstiger - Gartner sieht darin nicht nur Herstellerversprechen. Die Analysten gehen davon aus, dass In-Memory bis Ende des Jahres 2015 einen Durchdringungsgrad von 35 Prozent erreicht haben wird. Diese Zahl bezieht sich auf Konzerne und große Mittelständler.

Gartner begründet diese Einschätzung in der Studie "Predicts 2013: In-Memory Computing - growing gains, but also growing pains" mit der schnellen Reifung der entsprechenden Anwendungs-Infrastruktur und den weiter sinkenden Preisen bei Halbleitern. Analyst Massimo Pezzini schreibt: "Das endlose Fallen der Preise für DRAM und NAND-Flash, das Aufkommen von SSD-Technik und die Reifung spezifischer Software-Plattformen machen es möglich, das IMC erschwinglicher und bedeutsamer für IT-Organisationen wird."

Als Treiber innerhalb der Unternehmen nennt Gartner unter anderem den Bedarf an höherer Performance und Skalierbarkeit der Anwendungen sowie die steigenden Anforderungen durch 24/7-Betrieb und den wachsenden Bedarf an Real-Time-Analysen von immer mehr und sich immer schneller verändernden Daten.

Das reine Kostensenken steht dabei nicht im Vordergrund, so die Analysten. Schlagworte wie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit fallen häufiger.

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