Öko-Strategie zur Reduktion des Energieverbrauches nötig

Gartner: Drei Schritte zu einem Umwelt-verträglicheren Netzwerk

01. Februar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Einfluss von Unternehmensnetzwerken auf den "ökologischen Fußabdruck" ist nicht zu unterschätzen, so die Analysten von Gartner. Wer nicht mit dem Plattfuß auftreten will, kann sein Netzwerk in drei Schritten verschlanken.
Geht es nach Gartner, sehen Netzwerke künftig grüner aus.
Geht es nach Gartner, sehen Netzwerke künftig grüner aus.

Dieser ökologische Fußabdruck resultiert aus der Gesamtsumme an Energie, die die Technik eines Unternehmens verbraucht, und zwar von der Produktion der Geräte bis zu ihrer Entsorgung. Die Tipps der Analysten lauten wie folgt:

  1. Der erste Ratschlag dürfte den Kassenwart freuen: "Don’t overbuy" rät Gartner und warnt davor, sich von findigen Anbietern ein Zuviel an Technologie für alle möglichen konstruierten Problemfälle aufschwatzen zu lassen. Gleichzeitig stellen die Analysten nicht in Abrede, dass zusätzliche Funktionalitäten die Umweltbelastung im Einzelfall verringern können.

  2. Im zweiten Schritt geht es darum, die Zahl der Systeme und Komponenten zu reduzieren. Technische Fortschritte und der blinde Einsatz jeder "etablierten Design Practice" können auch zum Kollaps der Netzwerke führen, unkt Gartner. Heutzutage könnten viele Netzwerke auch mit weniger Geräten betrieben werden.

  3. Der dritte Ansatz bezieht sich auf den Energieverbrauch der Geräte. Der sollte beim Kauf neuer Teile eine entscheidende Rolle spielen. Gartner erwartet, dass die Entwicklung längerfristig zu energie-effizienten Netzwerken geht.

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