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Gartner erwartet starke IT-Regulierung

18. August 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Gartner rechnet bereits in den kommenden zwei Jahren mit weitreichenden Einschränkungen bei IT-Sicherheit und Compliance. Allerdings ist auf die niemand vorbereitet.

Das Beratungsunternehmen Gartner sieht immer mehr Anzeichen für eine weitreichende Regulierung der IT-Industrie. Gleichzeitig betrachten die Experten viele Anbieter und die meisten IT-Abteilungen als unzureichend vorbereitet.

Die Rufe nach mehr Sicherheit werden lauter.
Die Rufe nach mehr Sicherheit werden lauter.
Foto: Rene Schmöl

Vor drei Jahren veröffentlichte Gartner Vorhersagen, in denen man für die Zukunft von IT-Produkten und -Dienstleistungen entweder eine Regulierung durch Regierungen oder eine Selbst-Regulierung durch die Industrie prognostizierte. In den USA sollte es 2015 so weit sein, in Europa zwischen 2015 und 2018.

Mittlerweile geht man davon aus, dass es bereits früher so weit sein wird. Begründet wird diese Annahme damit, dass der Zustand IT-Sicherheit in Artikeln und in Äußerungen amerikanischer und britischer Regierungsverantwortlicher als kritisch betrachtet wird. Zudem hat selbst Präsident Obama die Bedeutung von Cyber-Technologien und -Sicherheit betont.

Besonders viel Sorgen kreisen um die Frage, ob das Internet neue Regeln braucht. Soziale NetzwerkeNetzwerke wie Facebook, Twitter und Myspace gießen Öl ins Sorgenfeuer. Es wird viel darüber diskutiert, wie gefährlich es ist, seine Privatsphäre im Netz auszubreiten. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

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