Mobile BI wichtig

Gartner: Mobile Apps ändern Prozesse radikal

04. September 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Veränderungen muss es zum Beispiel bei der Organisation der Daten geben, denn Unternehmen müssen das hohe Datenvolumen verarbeiten ohne die Kosten zu sprengen.

Noch vor wenigen Jahren bot sich in IT-Abteilungen ein vergleichsweise leicht nachvollziehbares Bild. Unternehmen stellten den Mitarbeitern die mobilen Geräte zur Verfügung, die für Berufliches genutzt wurden - etwa Blackberries. Die IT-Abteilung konnte genau nachvollziehen, kontrollieren und verwalten, welche Geräte und Applikationen genutzt wurden. So hatte die IT beispielsweise auch die Sicherheitseinstellungen der mobilen Geräte genau im Blick.

Die Vielzahl an beruflich genutzten Smartphones und Tablets fordert die Unternehmens-IT heraus.
Die Vielzahl an beruflich genutzten Smartphones und Tablets fordert die Unternehmens-IT heraus.

Doch so einfach wie das einmal war, ist es längst nicht mehr, erläutert eine aktuelle Gartner Research Note zu den Auswirkungen von Mobility. Mitarbeiter wollen verstärkt eigene Geräte wie das iPadiPad oder das iPhoneiPhone für Berufliches nutzen - und tun dies oft auch dann, wenn der Arbeitgeber es eigentlich nicht erlaubt. Eine große Herausforderung stellt die Vielfalt der Geräte dar - denn längst sind es nicht mehr nur zwei oder drei Blackberry-Modelle, die in einem Unternehmen benutzt werden, sondern eine Vielzahl von SmartphonesSmartphones und TabletsTablets. All diese Geräte unterscheiden sich in Größe und Ausstattung. Alles zu iPad auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Neben der Vielfalt der Geräte variieren auch die Angebote stärker als in der Vergangenheit - anstatt von früheren Universalapplikationen sind moderne Applikationen personalisierter gestaltet, um Nutzer zielgerichteter mit für sie relevanten Inhalten anzusprechen. Dabei beziehen sie zum Beispiel auch den Standort und frühere Aktivitäten des Nutzers ein. Gartner rechnet zukünftig mit kontextabhängigen mobilen Applikationen, die einfach, visuell ansprechend, interaktiv und überzeugend gestaltet sind. Diese Applikationen bieten ihren Nutzern einen ganz eindeutigen Mehrwert, das können zum Beispiel Informationen in Form von Audioerläuterungen sein, während man Auto fährt.

Veränderungen betreffen Mitarbeiter und Kunden

Mobile Applikationen werden die Prozesse im Unternehmen von Grund auf ändern, diese Veränderungen betreffen sowohl Mitarbeiter als auch Kunden. Die IT-Infrastruktur von Unternehmen muss diesen Wandel mitgehen und sich für die neuen Entwicklungen öffnen. Veränderungen muss es zum Beispiel bei der Organisation der Daten geben, denn Unternehmen müssen einen Weg finden, das hohe Datenvolumen sinnvoll zu verarbeiten und dabei gleichzeitig nicht die Kosten zu sprengen.