Asien legt zu

Gartner: Sinkende Preise drücken Umsatz im Server-Markt

03. Juni 2016
Deutlich gesunkene Preise für Server haben den weltweiten Umsatz der Hersteller im ersten Quartal des Jahres gedrückt.

Wie das Marktforschungsunternehmen Gartner ermittelte, ging der Umsatz im Jahresvergleich um 2,3 Prozent zurück. Dabei stieg aber die Stückzahl der verkauften Geräte im gleichen Zeitraum um 1,7 Prozent. "Der sinkende Umsatz bei wachsenden Auslieferungen zeigt, dass die ServerServer, die in diesem Zeitraum geliefert wurden, durchschnittlich geringere Verkaufspreise hatten als letztes Jahr im selben Zeitraum", sagte Gartner-Analyst Jeffrey Hewitt. Alles zu Server auf CIO.de

Eine Ausnahme waren Hersteller aus Ländern in Asien und der Pazifikregion. Dort wurde ein Umsatzwachstum von 9,7 Prozent verzeichnet, der Abverkauf legte um 8,4 Prozent zu. Weltweit größter Anbieter ist Hewlett Packard Enterprise (HPE) mit einem Marktanteil von nun 25,2 Prozent - ein Jahr zuvor lag HPE noch bei 23,4 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt DellDell mit 17,3 Prozent Marktanteil. IBMIBM auf dem dritten Platz sackte deutlich ab und kommt noch auf einen Marktanteil von 9,7 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch 14,1 Prozent. Lenovo und Cisco schließen die Liste der Top fünf mit 6,7 Prozent und 6,5 Prozent Marktanteil ab. Beide mussten Marktanteile abgeben. Bei Lenovo sackte der Umsatz um über 10 Prozent ab, Cisco verbuchte ein Minus von 4,5 Prozent. (dpa/mp) Alles zu Dell auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de

Links zum Artikel

Themen: Dell, IBM und Server

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus