IT im Wandel

Gartner: Vier Botschaften an CIOs

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Über kurz oder lang müssen sich CIOs neu aufstellen. Social Networking, Regel-Brecher, die Sinnlosigkeit von Technologie-Eignertum und die Aufgabe, mittels IT die entscheidende Nasenlänge voraus zu sein - das sind die vier Dimensionen, in denen Entscheider denken müssen. Das behaupten zumindest die Analysten von Gartner.

Im ständigen Wandel der Geschäftswelt können CIOs nur bestehen, wenn sie sich immer wieder neu verorten und mögliche Szenarien für die Zukunft skizzieren. Die vier Punkte, die dabei eine wesentliche Rolle spielen werden, umreißt Gartner wie folgt:

1. In sozialen Netzwerken werden Unternehmen ihre Marke setzen und ihren Einfluss nutzen. CIOs sollten daher Foren öffnen und herausfinden, wer dort die Wortführer sind. Der Input von Kunden und Verbrauchern liefert wertvolle Hinweise. Auf Anfragen oder Kommentare muss das Unternehmen unbedingt reagieren.

Mit Software für die Analyse der Inhalte, die durch die NetzwerkeNetzwerke ausgetauscht werden, können Firmen herausfinden, auf welchen Wegen ihre Informationen kursieren. Konzepte für neue Geschäftsmodelle können den Usern zur Diskussion gestellt werden. Gartner spricht davon, Kunden "virtual shares" neuer Ideen oder Dienstleistungen anzubieten. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

2. Auf der einen Seite sind China und Indien im Kommen, auf der anderen Seite nimmt der regulatorische Druck wegen der Forderung nach "grüner IT" zu - zwischen all diesen Herausforderungen werden Regel-Brecher zu den Gewinnern zählen. Wer dazugehören will, braucht Innvotionsgeist, Design-Talent und ein gerütteltes Maß an Risikobereitschaft.