CIOs verdienen 2006 durchschnittlich 3,9 Prozent mehr

Gehalt für IT-Fachkräfte steigt

25. August 2006
Von Tanja Wolff
Die Durchschnittsgehälter für IT-Fachkräfte werden in diesem Jahr um bis zu neun Prozent steigen. So verdienen auch CIOs und Vice Presidenten in US-Unternehmen mit durchschnittlich 139.000 US-Dollar 3,9 Prozent mehr als 2005. Das ist das Ergebnis einer Studie des Online-Informationsdienstes Enterprise Systems.
CIOs und Vice Presidenten dürfen sich freuen: Sie bekommen in diesem Jahr durchschnittlich 3,9 Prozent mehr Lohn.
CIOs und Vice Presidenten dürfen sich freuen: Sie bekommen in diesem Jahr durchschnittlich 3,9 Prozent mehr Lohn.

Die Entscheider in den IT-Abteilungen gehören im Vergleich zu den anderen Mitarbeitern zu den Besserverdienenden. Aber auch bei ihnen halten sich die Unternehmen mit Lohnerhöhungen, die die Inflationsrate übertreffen, zurück.

Laut der Untersuchung sind in den vergangenen Jahren die Löhne und Bonuszahlungen für CIOs und Vice Presidenten nur gering gestiegen. Wie schon im vergangenen Jahr gibt es für die Verantwortlichen auch in diesem Jahr nur eine Erhöhung von 3,9 Prozent. 2005 verdienten die IT-Entscheider durchschnittlich 134.600 Dollar, vor fünf Jahren waren es 120.700 Dollar.

In den vergangenen Jahren bekamen CIOs im Durchschnitt einen Bonus von 34.200 Dollar. Doch im Vergleich zum Beginn des Jahrzehnts hat sich die Höhe der Boni für die CIOs verbessert. So wurden 2001 nur durchschnittlich 18 Prozent des Grundgehalts als Bonus ausgezahlt, in diesem Jahr sind es mehr als 24 Prozent.

Mehr Aufgaben, mehr Gehalt

Erfahrene CIOs mit mehr als zwanzig Jahren Berufserfahrung bekommen im Schnitt 168.700 Dollar. Das sind 36 Prozent mehr als ihre weniger erfahrenen Konkurrenten bekommen. Der Umfrage zufolge ist der typische CIO oder Vice President seit 14 Jahren im Geschäft.