Asien-Pazifik-Region spart bei IT-Operating

Geld gibt's nur für neue IT

30. Juli 2007
Von Alexander Galdy
Unternehmen in der Region Asien-Pazifik geben nur halb so viel Geld für ihre bereits bestehende IT aus wie ihre Kollegen in Nord-Amerika. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Gartner. Dafür sitzt das Geld für neue IT bei Boom-Ländern wie China oder Indien lockerer.
IT-Ausgaben der Region Asien-Pazifik und Nordamerika.
IT-Ausgaben der Region Asien-Pazifik und Nordamerika.

Für den IT-Betrieb werden in Asien-Pazifik gerade einmal 1,4 Prozent des Gesamt-Umsatzes verwendet - in den USA sind es dagegen 2,6 Prozent. Mit einem durchschnittlichen Budget von 2,1 Prozent des Umsatzes führt Australien in der Region bei den Ausgaben für laufende IT-Kosten. Schlusslichter sind mit 1,2 Prozent Malaysia und Süd-Korea.

Dass Australien die führende Rolle einnimmt, ist nicht verwunderlich: IT ist dort im verstärkten Maß schon länger im Einsatz als in anderen Ländern. Höhere Ausgaben für Wartung oder aktuelle Lizenzen sind nur eine logische Konsequenz.

Spitzenreiter als Schlusslicht

Ein anderes Bild zeigt sich bei Investitionen in neue IT: Hier liegt Australien mit 0,8 Prozent ganz hinten. Indien dagegen investiert 1,7 Prozent des Umsatzes in diesen Bereich, was die Spitzenposition in der Asien-Pazifik-Region bedeutet.

Die Ausgaben übersteigen sogar die in Nord-Amerika, wo sie bei 1,2 Prozent liegen. Auch das ist keine Überraschung: Boom-Länder wie Indien oder China geben immer mehr Geld für neue Technologien aus, um ihr Wachstum voranzutreiben.

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