Lufthansa Technik und MTU

Gemeinsame Wartung für A320neo-Triebwerk geplant

20. September 2016
Lufthansa Technik und der Münchner Triebwerksbauer MTU loten eine Zusammenarbeit im Wartungsgeschäft aus.
Lufthansa Airbus A320neo: Die Triebwerkswartung soll neu organisiert werden.
Lufthansa Airbus A320neo: Die Triebwerkswartung soll neu organisiert werden.
Foto: Konwicki Marcin - shutterstock.com

Dabei geht es um die Triebwerke der PW1000G-Serie, die etwa beim modernisierten Airbus-Mittelstreckenjet A320neo und der neuen Bombardier C-Serie zum Einsatz kommen, wie MTUMTU und Lufthansa Technik mitteilten. Die jetzt unterzeichnete Absichtserklärung umfasst ein Gemeinschaftsunternehmen und einen gemeinsamen Standort. Beide Gesellschaften wollen damit ihre Kosten senken. Eine Entscheidung soll bis Jahresende fallen. Top-500-Firmenprofil für MTU Aero Engines Holding AG

Lufthansa TechnikLufthansa Technik hatte im Juli einen umfangreichen Stellenabbau bei der Triebwerksüberholung bekanntgegeben. Demnach fallen in den nächsten Jahren 700 von 2000 Arbeitsplätzen in Deutschland weg. MTU hat das sogenannte Getriebefan-Triebwerk des US-Herstellers Pratt & Whitney mitentwickelt. Viele der Exemplare sollen künftig bei den Münchnern endmontiert werden. Bei der Lufthansa war die erste A320neo weltweit Anfang des Jahres in Dienst gegangen. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für Lufthansa Technik AG

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