EDS bleibt wichtigster Partner

General Motors investiert 15 Milliarden US-Dollar in Outsourcing

06. Februar 2006
Von Tanja Wolff
Der Autohersteller General Motors (GM) will in den kommenden fünf Jahren 15 Milliarden US-Dollar in IT-Outsourcing-Verträge investieren. Die Hälfte der Summe sei bereits an die IT-Dienstleister Capgemini, Compuware Covisint, EDS, IBM, HP und Wipro vergeben worden, so GM.

Die frühere IT-Tochter Electronic Data Systems (EDS) hat nach eigenen Angaben den Löwenanteil der Aufträge erhalten. Das Volumen belaufe sich auf 3,8 Milliarden Dollar. EDS erwartet bis 2011, auf das Jahr umgerechnet, einen Umsatz von 1,2 bis 1,4 Milliarden Dollar aus den neuen und den bestehenden Verträgen mit GM.

Bereits in der Vergangenheit zählte EDS zu den wesentlichen Dienstleistern von General Motors. Der bestehende Zehnjahresvertrag läuft dieses Jahr aus. Das Unternehmen bleibt der wichtigste Partner, auch wenn sein Anteil am Geschäft sinken wird. Bislang war EDS für zwei Drittel der Systemintegrationen bei GM zuständig.

Dagegen bauen HPHP und Capgemini mit dem neuen Vertrag ihre Geschäfte mit GM weiter aus. Der Auftragswert für HP beläuft sich auf 700 Millionen Dollar, IBMIBM und Capgemini erhielten Aufträge von jeweils 500 Millionen Dollar, für Wipro seien es 300 Millionen Dollar gewesen. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de

Das Beratungsunternehmen Capgemini wird die GM Information, Systems and Services Organisation bei einigen der strategischen Schlüsselelemente des Programms unterstützen. Darunter fällt auch das Management der unternehmensweiten Applikation-Integration. Auf Konzernebene zählen hierzu strategische Planung, Architektur, Programm-Management sowie Prüfungs- und Bewertungsdienste. Die Arbeit von Capgemini beginnt sofort für mehrere GM-Projekte.

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