Weltweiter Rollout geplant

Germanischer Lloyd führt neues Collaboration-System ein

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Hamburger Schifffahrtsklassifikations-Gesellschaft Germanischer Lloyd hat für ihre neue Zentrale eine Collaboration-Lösung entwerfen lassen. Ein weltweiter Rollout ist geplant.
Die neue Zentrale vom Germanischen Lloyd am Hamburger Hafen mit Blick auf die Elbe (Grafik: Germanischer Lloyd)
Die neue Zentrale vom Germanischen Lloyd am Hamburger Hafen mit Blick auf die Elbe (Grafik: Germanischer Lloyd)

Außen hui, innen auch: Das Hamburger Prüf-, Beratungs- und Schifffahrtsklassifikations-Unternehmen Germanischer Lloyd hat für seine neue Zentrale eigens eine Collaboration-Lösung entwerfen lassen. In dem neuen Firmengebäude an der Hafen City arbeiten 1600 Menschen, die reibungslos miteinander kommunizieren sollen.

Nach einer Ausschreibung entschied sich Germanischer Lloyd für den Düsseldorfer Anbieter Damovo. Die Lösung besteht aus dem Cisco Communications Manager für 2000 Nutzer einschließlich Voice, Fax, Meetingplace, Unified-Messaging-Diensten und dem Cisco Contact Center. Damovo entwarf und realisierte die Anwendung. Der Dienstleister verantwortet den Betrieb der Netzwerk- und Collaboration-Lösung im RechenzentrumRechenzentrum des Germanischen Lloyd. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Der Konzern fasst in dem neuen Büro alle bisherigen 14 Hamburger Standorte zusammen. Offene Bürolandschaften sollen für optimale Arbeitsabläufe sorgen. Dazu Stephan Brandt, Leiter IT-Infrastruktur bei Germanischer Lloyd: "Die neue Firmenzentrale bringt alle Mitarbeiter enger zusammen, allein die moderne Architektur verleiht dem Gebäude einen offenen und kommunikativen Charakter. Überall gibt es Kommunikationsinseln, an denen Mitarbeiter sich austauschen können."

Der Einsatz der Lösung in der Hansestadt ist nur der erste Schritt. Wenn sich die Anwendung bewährt, ist ein weltweiter Rollout geplant.