Microsoft-Justiziar Brad Smith

"Gesunde Debatte" um NSA-Datensammlungen

19. Mai 2014
Microsofts Chef-Justitiar Brad Smith hat die Debatte um die Datensammlungen durch die nationale Sicherheitsbehörde NSA begrüßt. Es stehe ihm zwar nicht zu, die Vorgehensweise des Whistleblowers Edward Snowden zu bewerten. Doch die von ihm erwirkte Veröffentlichung der Dokumente um die Datensammlungspraktiken der US-Sicherheitsbehörde habe eine "gesunde Debatte" angestoßen.

Es sei nicht das erste Mal in der Geschichte der USA gewesen, dass das Pendel in eine ähnliche Richtung ausgeschlagen sei, als es um die Frage der nationalen Sicherheit ging, sagte Smith in Berlin. Es gehe auch um wichtige Überlegungen zu der ungewissen Zeit, in der wir aktuell leben.

"Die Berichte über das Spionageprogramm Prism waren extrem verwirrend", sagte Smith. Demnach sei über das Spionage-Programm eine riesige Datenmenge gesammelt worden. MicrosoftMicrosoft als IT-Unternehmen habe allerdings nur sehr wenige Anfragen nach Herausgabe von Daten verzeichnet. Um das Vertrauen der Kunden wieder aufzubauen, sei in erster Linie Transparenz wichtig. Manche Schritte müssten von den IT-Unternehmen kommen, manche aber auch von den Regierungen. (dpa/rs) Alles zu Microsoft auf CIO.de

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