Regulierung im Finanzsektor treibt

GFT erhöht nach starkem Halbjahr die Prognose

13. August 2015
Nach einem kräftigen Wachstum im ersten Halbjahr hat der IT-Dienstleister GFT seine Jahresprognose für Umsatz und operatives Ergebnis angehoben.

Bis Ende des Jahres rechnet der TecDax-Konzern nun mit Erlösen von 362 Millionen Euro und einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 43 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Erst vor zwei Wochen hatte das Management wegen eines Verkaufs den Ausblick nach unten angepasst und 340 Millionen Euro Umsatz und 42 Millionen Euro Ebitda als Ziel ausgegeben. Beim angehobenen Umsatzausblick kommt auch ein kleinerer Zukauf zum Tragen. Die Aktie zog vorbörslich um fast fünf Prozent an.

GFT-Chef Ulrich Dietz
GFT-Chef Ulrich Dietz
Foto: GFT

Grund für den Optimismus war aber vorrangig die Entwicklung im Tagesgeschäft: Im ersten Halbjahr kletterten die Erlöse im Vorjahresvergleich um mehr als die Hälfte auf 179 Millionen Euro, das Ebitda wuchs ebenso stark auf 20 Millionen Euro. Unter dem Strich stieg der Überschuss um gut ein Drittel auf 8,85 Millionen Euro. Wesentliche Treiber seien die fortschreitende Regulierung und Digitalisierung im Finanzsektor gewesen, hieß es. Besonders gut liefen die Geschäft im Ausland. GFT plant und installiert IT-Systeme vor allem bei Finanzdienstleistern. (dpa/tc)

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