Strategie für Networking

Golfen für die IT-Karriere

03. Juli 2008
Von Alexander Galdy
Wer mit seiner Karriere vorankommen will, sollte auf dem Golfplatz ein paar Bälle schlagen. Diese alte Geschäftsweisheit gilt aber nur noch bedingt - vor allem, wenn es sich um ITler handelt. Im Gegensatz zu Business- und Sales-Kräften, spielt bei ihnen der Sport für das Vorankommen im Job keine so wichtige Rolle. Das ergab eine Studie des amerikanischen CIO Magazins.

Nicht das Büro, sondern der Golfplatz ist der Ort, wo Geschäfte gemacht und Kontakte geknüpft werden. Das galt lange Zeit als Tatsache. Der US-amerikanische Immobilienunternehmer Donald Trump beispielsweise hat viele Deals auf dem Weg von einem zum anderen Loch abgeschlossen.

Heute sieht es etwas anders aus. Nicht jeder ist davon überzeugt, dass er für Networking und Karriereplanung auf das Green gehen muss. Mittlerweile sind die Meinungen darüber, ob Golf für den Job hilft, relativ ausgeglichen: 55 Prozent der befragten IT-Kräfte gaben an, dass ihnen der Sport bei der KarriereKarriere geholfen hat. 45 Prozent sagten, dass es ihnen keinen Vorteil brachte, den kleinen Ball über den Kurs zu schlagen. Alles zu Karriere auf CIO.de

Gerade die ITler haben heute keine Bedenken mehr, "Nein, danke!" zu sagen, wenn sie ihr Boss auf die Driving Ranch einlädt. Sie nutzen für ihr Social Networking lieber das Internet mit Seiten wie FacebookFacebook. Das hat für sie auch den Vorteil, dass sie ihr Büro nicht verlassen müssen. Alles zu Facebook auf CIO.de

Der Studie zufolge sind fast drei Viertel der Befragten der Meinung, dass ihre Entscheidung, dem Chef einen Korb zu geben, keine negativen Beeinträchtigungen für die Arbeit hatte. Auf der anderen Seite glaubt ein Viertel, dass es ihrer Karriere geschadet hat, nein zu sagen.

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