Zusatz "Beta" gestrichen

Google Chrome: erste finale Version

Panagiotis "Takis" Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Nach nur drei Monaten verlässt Google Chrome das Beta-Stadium. Google hat die erste finale Version des Produkts veröffentlicht.
Knapp drei Monate nach seinem Start ist Google Chrome in einer ersten finalen Version erschienen.
Knapp drei Monate nach seinem Start ist Google Chrome in einer ersten finalen Version erschienen.

Erst Anfang September hatte GoogleGoogle den Browser Google Chrome in einer ersten Beta-Version vorgestellt. Knapp drei Monate später ist nun die erste finale Version des Browsers erschienen. Die Versionsnummer lautet 1.0.154.36 und der Zusatz "Beta" wurde gestrichen. So schnell verlassen bei Google in der Regel Applikationen und Dienste selten das Beta-Stadium. Alles zu Google auf CIO.de

Insgesamt 15 Mal musste Google den Browser aktualisieren, ehe nunmehr die erste finale Version erschienen ist. Google begründet das Verlassen des Beta-Stadiums folgendermaßen: die Ziele, die man sich bei der Stabilität und der Performance des Browsers gesetzt habe, seien erreicht worden. Es müsse aber weiterhin viel Arbeit in den Browser gesteckt werden.

Den Entwicklern zufolge wurden seit der ersten Beta von Google Chrome nicht zuletzt mithilfe der zahlreichen Tester diverse Bugs und Probleme behoben. Außerdem wurde die integrierte Javascript-Engine V8 nochmals verbessert. Sie soll nun bei der finalen Chrome-Version 1,5 Male schneller sein, als sie es noch bei der ersten Beta-Version war. Für die finale Version hat Google außerdem die Lesezeichen-Funktion verbessert und das Exportieren und Importieren von Lesezeichen vereinfacht.

Stellt sich die Frage, wieso Google den Browser so ungewöhnlich schnell aus der Beta-Phase entlässt. Google Earth und Google MailMail sind bzw. waren Beispiele dafür, dass Google neue Produkte gerne ziemlich lange im Beta-Stadium verweilen lässt. Eine Vermutung: Bisher konnte Google Chrome nur einen Marktanteil von einem Prozent ergattern. Das dürfte damit zusammenhängen, dass viele Anwender einen im Beta-Stadium befindlichen Browser nicht nutzen wollen. Die erste finale Version könnte also für steigende Marktanteile sorgen. Alles zu Mail auf CIO.de

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