Erneuerbare Energien

Google macht Wind

27. Mai 2011
Von Christa Manta
Google will sich mit 55 Millionen Dollar an einem Windpark in Kalifornien beteiligen.
Foto: Stephan Leyk - Fotolia.com

Wie die Los Angeles Times berichtete, soll das Alta Wind Energy Center nach seiner Fertigstellung ungefähr 1550 Megawatt Strom liefern und 450.000 Haushalte mit Strom versorgen. Der Windpark steht in den Tehachapi Mountains am Rande der Mojave-Wüste, einer besonders windreichen Region. Nach Aussagen des Betreibers handelt es sich beim AWEC um das größte Windenergieprojekt Kaliforniens. Zum Vergleich: Die Leistung von Isar 2, dem leistungsstärksten deutschen Atomkraftreaktor liegt bei rund 1410 Megawatt. Und der größte Windpark Deutschlands auf der Nanauer Platte im Brandenburgischen Havelland hat eine Gesamtnennleistung von 163 Megawatt, was dem jährlichen Verbrauch von circa 13.100 Haushalten entspricht.

Mehr als 400 Millionen US-Dollar für Ökostrom

Insgesamt hat GoogleGoogle laut LA Times bereits mehr als 400 Millionen US-Dollar in erneuerbare Energien gesteckt. Vor gut einem Monat gab der Suchmaschinenriese eine Investition in Höhe von 100 Millionen Dollar in einen Windenergiepark im US-Bundesstaat Oregon bekannt. Die Sheperd Flats Windfarm soll 2012 ans Netz gehen, 845 Megawatt Strom erzeugen und damit 235.000 Haushalte versorgen. Alles zu Google auf CIO.de

Auch in Deutschland beteiligt sich Google bereits an Ökostromprojekten: Anfang April diesen Jahres gab das Unternehmen bekannt, 3,5 Millionen Euro in eine Photovoltaikanlage in Brandenburg an der Havel zu investieren, vorausgesetzt das Kartellamt stimmt zu. Damit würde Google zum ersten Mal außerhalb der USA in den Markt für erneuerbare Energien einsteigen.

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