E-Mail-Verfügbarkeit

Google Message Continuity unterstützt Exchange 2010

25. Februar 2011
Von Christa Manta
Google Message Continuity, der Dienst, mit dem Unternehmen automatisch und fortwährend ein Backup ihres Exchange-Servers zu Google vornehmen können, unterstützt jetzt auch Microsoft Exchange 2010.

Im Dezember letzten Jahres hatte GoogleGoogle seinen Dienst "Message Continuity" vorgestellt, mithilfe dessen sich Unternehmen gegen den Ausfall von Microsoft-Exchange-basierten E-Mail-Systemen schützen können. Message Continuity überträgt automatisch alle Daten, wie E-Mails, Konten, Kontakte und Kalender, von MicrosoftMicrosoft Exchange auf Google-Server, und ermöglicht so den sofortigen und lückenlosen Zugriff des Nutzers auf die Daten im Internet, sollte der Exchange-Server mal ausfallen. Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Sobald der ausgefallene Server wieder läuft, werden die bearbeiteten Daten, E-Mails und Kontakte wieder mit den Google-Servern synchronisiert, so dass nahtlos weitergearbeitet werden kann. Google Message Continuity steht ab sofort auch Anwender von Microsoft Exchange 2010 zur Verfügung.

Vergleich der Radicati-Group von geplanten und ungeplanten Downtimes bekannter On-Premise E-Mail-Systeme (Bild: Radicati).
Vergleich der Radicati-Group von geplanten und ungeplanten Downtimes bekannter On-Premise E-Mail-Systeme (Bild: Radicati).

"Mithilfe von Google Message Continuity können auch Microsoft-Exchange-Nutzer von der Verfügbarkeit und Redundanz der Google-Services profitieren", sagt Adrian Soghoian, Product Marketing Manager bei Google Postini Services, im Google Enterprise Blog. Laut einer Analyse der Radicati Group arbeite Google 46-mal zuverlässiger als Microsofts Exchange. Im Jahr 2010 sei Google Mail zu 99,984 Prozent verfügbar gewesen. Kürzlich hat Google in seinen SLAs eine Verfügbarkeit von 100 Prozent für seine Services verankert.

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