Verunglimpfende Behauptung

Google muss Suchergebnis wohl nicht entfernen

01. August 2013
Google muss voraussichtlich nicht einen Link auf eine verunglimpfende Behauptung über einen Düsseldorfer Geschichtsprofessor aus seinem Suchindex löschen.

Nicht GoogleGoogle sei für die Behauptungen in dem verlinkten Blog der richtige Ansprechpartner, sondern der Autor oder der Seitenbetreiber, machten die Richter am Landgericht Mönchengladbach am Donnerstag in einem Rechtshinweis deutlich. Alles zu Google auf CIO.de

Der Politikwissenschaftler war in dem Beitrag auf der US-Blogplattform wordpress.com unter anderem als "Teil des bundesdeutschen Stasi-Netzwerks" verunglimpft worden. Er hatte gerichtlich durchsetzen wollen, dass die Seite mit aus seiner Sicht falschen, verunglimpfenden und beleidigenden Behauptungen nicht mehr angezeigt wird. Der Urheber sei nicht ausfindig zu machen und der Seitenbetreiber habe auf eine Beschwerde nicht reagiert. Es bleibe nur noch Google, sagte der Anwalt des Betroffenen. (dpa/rs)

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