Kontrolle über Datenströme

Google plant Untersee-Datenkabel im Pazifik

24. Juni 2014
Google will einem Medienbericht zufolge mehrere Millionen Dollar in ein privates Unterseekabel im Pazifik investieren. Damit könne sich der Internet-Konzern mehr Kontrolle über die Behandlung der Datenströme und deren Qualität sichern, heißt es in einem Bericht des "Wall Street Journal".

Mit der Investition würde sich Google einen Anteil an einem neuen Seekabel durch den Pazifik sichern, das das eigene Datencenter in Oregon mit Japan verbinde. Die Zeitung beruft sich dabei auf zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Software-Konzerne wie GoogleGoogle und FacebookFacebook seien derzeit für den Löwenanteil des Datenwachstums weltweit verantwortlich. Investitionen in eigene Datenkabel illustrierten vor diesem Hintergrund einen Trend, der auch aus der Debatte um die Netzneutralität entstanden sei. Inzwischen würden Internetfirmen, BankenBanken und Forschungsinstitute rund ein Viertel der weltweit verfügbaren Bandbreite bereits über private NetzwerkeNetzwerke schicken. Im Atlantik liefen den Marktforschern von TeleGeography zufolge bereits 40 Prozent des Datenverkehrs in privaten Netzen. In der Regel teilen sich dabei mehrere Unternehmen die Leitungen. (dpa/rs) Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Netzwerke auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken