Umweltaspekte als Teil der IT-Strategie

Green-IT auf dem CIO-Radar

21. Mai 2008
Von Tanja Wolff
Die Einführung von umweltfreundlicher IT ist schnell zu einem wichtigen Thema für CIOs geworden. Strengere Kontrollmessungen und die Initiative der Anbieter im Bereich Green-IT führen zu einem erhöhten Interesse bei den IT-Leitern. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Marktforscher von Datamonitor.
Für CIOs wird der Schutz der Umwelt immer wichtiger.
Für CIOs wird der Schutz der Umwelt immer wichtiger.

Drei Viertel der befragten IT-Mitarbeiter betrachten den Aspekt Umwelt als wichtiges Element ihrer IT-Strategie. Die Restlichen stufen ihn sogar als Top-Priorität ein.

IT-Unternehmen sehen sich zwei großen Herausforderungen gegenübergestellt: Kleinere Budgets und eine größere Fläche für Infrastrukturen. Dazu kommt noch, dass die gesetzlichen Regelungen bei DatenschutzDatenschutz und der elektronischen Abfallbeseitigung immer strenger werden. Vor dem Hintergrund beginnen immer mehr Firmen zu erkennen, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz von umweltfreundlicher IT ergeben. Dazu gehören erhebliche Kosteneinsparungen, eine höhere Flexibilität bei der Verwaltung von Ressourcen und die Einhaltung von Umweltvorschriften. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Laut der Analyse wird Green-IT in den Unternehmen immer mehr als ein Element der Geschäftsstrategie gesehen und weniger als soziale Verantwortung. Eines von fünf Unternehmen hat Green-IT in seine Geschäftsstrategie aufgenommen. Ein Drittel plant das in den kommenden zwei Jahren zu tun.

Viele meinen, dass die Virtualisierungstechnologie ein Synonym für Green-IT ist. Der Grund: Beide ermöglichen eine Reduzierung der Kosten und verringern den CO2-Verbrauch. Server- und Speicher-Virtualisierungen sind in den vergangenen Jahren gereift. Sie haben mittlerweile die Größe erreicht, dass eines von drei Unternehmen mit einer Green-IT-Strategie bereits die Technologie einsetzt.