Healthcare IT


Studien von IBM und MIT

Gründe gegen Analyse-Tools

05. März 2012
Von Hartmut  Wiehr
Studien von IBM und MIT Sloan Management Review zeigen, dass erfolgreiche Unternehmen mehr auf Analytics-Technologien setzen. Auch im Gesundheitswesen.

Laut IBMIBM "arbeiten die Top-Healthcare-Performer mehr mit Analytics-Technologien als die weniger erfolgreichen Marktteilnehmer“. Ausgebremst werde die Analytics-Verbreitung unter anderem durch "fehlenden Zugang zu relevanten Daten und mangelndes Verständnis für deren Wertbeitrag“. Basierend auf diesen Ergebnissen hat IBM ein Framework für die erfolgreiche Nutzung von neueren Analytics-Technologien vorgestellt, das jedoch mehr auf der Stufe allgemeiner Management-Ratschläge stehen bleibt. Alles zu IBM auf CIO.de

Manuela Müller-Gerndt, Healthcare Leader bei IBM Deutschland, sieht einen steigenden Bedarf für Analytics in der Gesundheitsbranche.
Manuela Müller-Gerndt, Healthcare Leader bei IBM Deutschland, sieht einen steigenden Bedarf für Analytics in der Gesundheitsbranche.
Foto: IBM

Prinzipiell gilt: Gesundheitswesen und verwandte Bereiche, die für das Allgemeinwohl zuständig sind, unterliegen zunehmend den Prinzipien der gewinnorientierten Privatwirtschaft. Um mit diesen Gesetzmäßigkeiten und den allgemeinen Anforderungen an Unternehmen besser zurechtzukommen, gibt es eine ganze Hierarchie von Führungs- und Managementaufgaben. Entscheidungsträger bekommen schon immer in regelmäßigen Abständen ausgewählte Daten über den Geschäftsverlauf auf den Tisch.

Die notwendigen Schlussfolgerungen müssen sie selber ziehen. Etwas anders sieht es aus bei der Aufbereitung des Datenmaterials, das sich durch Datenbanken und andere Software-Programme zum Beispiel über Lieferanten, Kunden oder Patienten ansammelt. Klassische Methoden für die Durchforstung und erste IT-gestützte Auswertungen des strukturierten und unstrukturierten Materials liefern Software für Data Warehouses und Business Intelligence (BI). Doch sind sie häufig aufwändig zu bedienen und teuer.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

IBM will nun im Rahmen der Kampagne "Smarter Healthcare“ alternative Mittel für das Gesundheitswesen zur Verfügung stellen. Die neuen Analytics-Technologien, die sich unter anderem mit dem Watson-Projekt verbinden, stehen aber auch anderen Branchen zur Verfügung.

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