Bedeutung umweltschonender IT-Maßnahmen wächst

Grüne IT ja, aber ohne Zusatzkosten

11. April 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Grüne IT gewinnt im Bewusstsein der Unternehmer weiter an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die Cisco kürzlich bei seinen Partnerunternehmen durchgeführt hat.
In den kommenden zwei Jahren soll die Bedeutung grüner IT stark zunehmen.
In den kommenden zwei Jahren soll die Bedeutung grüner IT stark zunehmen.

Momentan schätzt gerade mal knapp mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) die Bedeutung grüner IT für ihr eigenes Unternehmen als hoch bis sehr hoch ein.

Die künftige Rolle

Eine weitaus höhere Anzahl, 91 Prozent, misst der grünen IT im Jahr 2010 eine steigende beziehungsweise hohe Bedeutung zu.

Was spricht für grüne IT?

Vor allem wirtschaftliche Gründe motivieren Unternehmen zum Einsatz grüner IT.
Vor allem wirtschaftliche Gründe motivieren Unternehmen zum Einsatz grüner IT.

Weniger soziale Verantwortung, sondern vorrangig wirtschaftliche Gründe sprechen aus Sicht der Unternehmen für grüne IT. Am häufigsten nennen die Befragungsteilnehmer Energieeffizienz (52 Prozent) wie beispielsweise die Einsparpotenziale beim Stromverbrauch. 43 Prozent der Befragten sehen diese zwischen 30 und 40 Prozent. 30 Prozent schätzen diese sogar auf 50 bis 60 Prozent ein.

An zweiter Stelle rangiert Ressourcenschonung (24 Prozent). Die Reduktion des Ausstoßes von Kohlendioxid spielt mit 18 Prozent eine untergeordnete Rolle.