Mobilgeräte und Webserver als Ziel

Hacker feilen an neuen Taktiken

30. April 2012
Von Michael Kallus
Sicherheitslücken werden immer schneller geschlossen. Cyberkriminelle reagieren, indem sie immer neue Formen von Angriffen ersinnen, zeigt ein Report von IBM.
Viele mobile Endgeräte haben laut IBM ungepatchte Schwachstellen und bieten damit eine willkommene Angriffsfläche für Hacker.
Viele mobile Endgeräte haben laut IBM ungepatchte Schwachstellen und bieten damit eine willkommene Angriffsfläche für Hacker.
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Die Sicherheit im Internet hat sich im vergangenen Jahr in einigen Bereichen signifikant verbessert. Das belegt ein Report von IBMIBM: Anwendungen sind deutlich weniger verwundbar gegenüber Angriffen, Schäden durch Spam und Exploit-Code sind zurückgegangen. Alles zu IBM auf CIO.de

So hat das weltweite Spam-Monitoring-Netzwerk von IBM 2011 nur noch etwa halb so viele Spam-Mails registriert wie 2010. Grund ist die Abschaltung einiger großer Spam-Botnets, was die Spammer deutlich eingeschränkt haben dürfte.

Doch nun nehmen Hacker verstärkt soziale NetzwerkeNetzwerke und mobile Geräte ins Visier. Deutlich zugenommen haben auch das automatisierte Ausprobieren von Passwörtern sowie Phishing-Angriffe. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Mehr Angriffe auf mobile Geräte

Viele mobile Endgeräte haben laut IBM ungepatchte Schwachstellen und bieten damit eine willkommene Angriffsfläche für Hacker. Dazu nutzen sie gern Exploit-Codes, die bekannte Sicherheitslücken angreifen und die häufig im Netz verfügbar sind. So ist im Vergleich zum Vorjahr die Menge an Exploits, über die Mobilgeräte ins Visier genommen werden können, um 19 Prozent gestiegen.