Antiviren-Produkte mit vielen Schwachstellen

Hacker weichen auf Sicherheitslösungen aus

05. Juli 2005
Von Tanja Wolff
Hacker konzentrieren sich neuerdings nicht mehr auf Betriebssysteme, sondern auf Sicherheitslösungen. Laut einer Analyse des Marktforschers Yankee Group haben sich die Hersteller der verschiedenen Antiviren-Produkte bisher noch nicht mit den möglichen Schwachstellen in ihrem Code auseinandergesetzt. Folglich sind sie ein gefundenes Fressen für alle Hacker.

Obwohl die Zahl der Sicherheitslücken in Windows sinkt, ist das MicrosoftMicrosoft Betriebssystem immer noch das bevorzugte Opfer von Hackern, so die Untersuchung. Da sie inzwischen jedoch schneller neue Löcher in Sicherheitsprodukten entdecken hat sich die Situation verändert. Innerhalb von 15 Monaten meldeten Sicherheitshersteller bis März 2005 insgesamt 77 Sicherheitslecks. Wenn dieser Trend anhält wird die Zahl der Lücken in diesem Jahr um 50 Prozent höher sein als 2004. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Der Analyse zufolge steigen die Angriffe auf Schwachstellen von Sicherheitslösungen. Ausgelöst wurde diese Entwicklung durch den Witty Wurm, der über eine Lücke in die Sicherheitsprodukte des Herstellers Internet SecuritySecurity Systems eindrang. Er gefährdete den kompletten PC und verbreitete sich schnell im gesamten System. Die Untersuchung zeigt, dass die Sicherheitsanbieter trotz dieses Vorfalls noch nicht auf die neue Bedrohung reagiert haben. Alles zu Security auf CIO.de

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