IT-Projekte 2011

Hälfte des IT-Budgets geht ins Outsourcing

06. August 2010
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Projekte zur IT-Sicherheit und Konsolidierung stehen derzeit oben auf der Agenda der Firmen, berichtet Pierre Audoin Consultants. Während deutsche CIOs mit relativ konstanten Budgets arbeiten können, schwanken die Ausgaben in Österreich beträchtlich. Und die Kollegen aus der Schweiz erwarten rosige Zeiten.
Nicht alles im grünen Bereich: Auch 2011 steigen laut PAC die Budgets in vielen Firmen. Aber flächendeckend ist dieser Trend nicht.
Nicht alles im grünen Bereich: Auch 2011 steigen laut PAC die Budgets in vielen Firmen. Aber flächendeckend ist dieser Trend nicht.

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen immer mehr die Dienste von IT-Service-Dienstleistern in Anspruch. Schon jetzt verschlingen die Ausgaben für aushäusige IT-Services die Hälfte der IT-Budgets, wie aus einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) hervorgeht.

Der Anteil werde kurzfristig noch anwachsen, prognostiziert PAC. Vor allem BankenBanken und VersicherungenVersicherungen sowie Firmen aus der Dienstleistungs- und Medienbranche treiben nach Einschätzung der Analysten den Trend voran, der in kleinen Unternehmen besonders augenfällig ist. Top-Firmen der Branche Banken Top-Firmen der Branche Versicherungen

29 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit steigenden Ausgaben für externe IT-Dienstleistungen. 54 Prozent gehen von stabilen Ausgaben in diesem Bereich aus, während lediglich 14 Prozent mit einem Rückgang rechnen.

Passend zum Thema: Quiz zum Arbeitsplatz der Zukunft

Relativ betrachtet wiegt die Entwicklung zum Outsourcing offenbar schwerer als das Ansteigen der IT-Budgets insgesamt. Zwar prophezeit PAC auch für das kommende Jahr Wachstum. Aber dies fällt keineswegs kräftiger aus als die nachgeholten Investitionen in diesem Jahr.

Zur Startseite