Analysten

Handypreise fallen schneller als erwartet

30. Juni 2014
Die Preise für Smartphones und Computer fallen schneller als von Analysten erwartet. Konsumenten bekommen die Geräte damit im Durchschnitt günstiger, während Hersteller mit geringeren Umsätzen rechnen müssen.

Die Analysefirma Gartner erwartet für das laufende Jahr weltweit 685 Milliarden Dollar Umsatz mit SmartphonesSmartphones, Notebooks und TabletsTablets. Noch im Januar hatte Gartner mit einem Umsatz von 697 Milliarden Dollar gerechnet. Der Unterschied von 12 Milliarden Dollar sei auf einen starken Preisverfall zurückzuführen, sagte Richard Gordon, Vizepräsident bei Gartner, am Montag der dpa. "Der Wandel bei den Durchschnittspreisen passiert schneller, als wir dachten." Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Selbst günstige Smartphones oder Notebooks hätten heute fast dieselben Funktionen wie teure Geräte. Das drücke die Verkaufspreise. Außerdem erreichten Smartphones und Tablets mittlerweile einen Massenmarkt, in dem viele Menschen eher zu günstigeren Geräten griffen.

Folglich senkte Gartner seine Prognose für die gesamten IT-Ausgaben um 28 Milliarden Dollar. Für 2014 rechnen die Analysten nun mit einem weltweiten Umsatz von 3,75 Billionen Dollar. Das wäre ein Plus von 2,1 Prozent. Neben den Gerätepreisen purzeln demnach auch die Umsätze mit Telekommunikations-Diensten schneller als zuvor erwartet. Mit 1,63 Billionen Dollar machen die Telekom-Dienste dennoch weiterhin den größten Batzen der IT-Ausgaben aus. (dpa/rs)

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Themen: Smartphones und Tablets

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