Verhandlungen laufen

Heidelberger Druck will IT an HP verkaufen

24. Mai 2004
Von Thomas Zeller
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck verhandelt mit HP über eine Auslagerung von IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen habe bereits eine Anzeige beim Bundeskartellamt eingereicht, sagte Firmen-Sprecher Thomas Fichtl CIO-Online.

Zurzeit arbeiten mehrere hundert Beschäftigte in verschiedenen Standorten für den IT-Bereich des Unternehmens. "Die Verhandlungen mit HPHP beziehen sich jedoch nur auf das OutsourcingOutsourcing einzelner Teilbereiche", so Fichtl. Details zum finanziellen und zeitlichen Rahmen der Vereinbarung wollte der Konzern jedoch nicht nennen. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Der IT-Bereich bei Heidelberger Druck ist nicht wie bei anderen Konzernen als eigene Tochter ausgegliedert. Deshalb bietet die Abteilung auch externen Kunden keine IT-Dienstleistungen an. Hauptaufgabe des Bereiches sei in den vergangenen Jahren die KonsolidierungKonsolidierung der IT gewesen, sagt Fichtl. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Heidelberger Druck will Teile seiner IT-Abteilung outsourcen.
Heidelberger Druck will Teile seiner IT-Abteilung outsourcen.

Eine Übernahme von Teilen des IT-Betriebes von Heidelberger Druck stärkt die Position von HP auf dem deutschen Dienstleistungsmarkt. Erst im Februar hatte der amerikanische Konzern den Kauf der ThyssenKrupp-Tochter Triaton bekannt gegeben.

HP bietet weltweit Technologielösungen für Privatkunden, große, mittelständische und kleine Unternehmen sowie Institutionen. Das Angebot umfasst Lösungen für die IT-Infrastruktur, globale IT-Dienstleistungen, Personal Computing & Zugangsgeräte, Drucken und Bildbearbeitung. In den letzten vier Geschäftsquartalen erzielte HP einen Umsatz von 74,7 Milliarden US-Dollar. Der Konzern rangierte unter den IT-Dienstleistern in Deutschland bislang auf Platz vier. Wettbewerber sind unter anderem T-Systems, IBMIBM und Siemens Business Services. Alles zu IBM auf CIO.de

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